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Alles anders

11 Août 2025 , Rédigé par Madeleine Staeheli Toualbia Publié dans #clip hébdomaire

Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (l.) (Quelle: Autogrammkarte des Bundes); EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) (Quelle: dpa/ focus.de)Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (l.) (Quelle: Autogrammkarte des Bundes); EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) (Quelle: dpa/ focus.de)

Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (l.) (Quelle: Autogrammkarte des Bundes); EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) (Quelle: dpa/ focus.de)

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Die Schweiz wurde in den letzten Tagen vor allem mit einem Thema in der internationalen Presse gehandelt: Bundespräsidentin Karin Keller Sutter (FDP), eine in der Schweiz bisher beinahe unangefochten fähige Politikerin aus St. Gallen, ist in eine Falle des US-Präsidenten Donald Trump getappt. Karin Keller-Sutter hat Strategie, sie macht wenige Fehler. Wie ist möglich, dass sie nicht verstanden hat, dass Donald Trump der Schweizer Wirtschaft weit höhere Zölle aufbrummen will als der EU? 39 Prozent statt 15?

Die Schweizer Politik verhält sich in internationalen Verhandlungen schlau, gar listig, während die EU in Grundsatzfragen die Waagschalen auszugleichen versucht. Dies mag ein Grund sein, warum die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Trump´schen Hemdsärmeligkeit mehr Erfolg hatte. Die EU machte den Amerikanern Zugeständnisse in Form von Investitionen. Bisher folgte die Schweiz in vielen Verträgen der EU und erzielte gleiche Bedingungen, auch weil ihr diese gewährt wurden. Präsident Donald Trump verfolgt aber offenbar einen ganz neuen Ansatz, der sich - beispielsweise - für die Handelsbilanz interessiert. Und hier wurde klar, dass Schweizer Pharmariesen unter anderm viel Geld verdienten, weil ein Handelsbilanzüberschuss mit den USA besteht. 

Plötzlich werden damit Themen in die Waagschale geworfen, die bis anhin keine gewichtige Rolle spielten. Doch kann man wohl auch mit schweizerisch-diplomatischen Argumenten weit kommen, wenn man sich auf den undiplomatischen Stil von Präsident Trump einlässt . Bundesbern reagierte umgehend und wollte - musste - nachverhandeln (siehe Medien-Konferenz von BP K. Keller-Sutter und stv. BP G. Parmelin und Interview mit CNBC zur Diskussion zu den Too-Big-To-Fail-Massnahmen).

(Siehe auch: "Rütli-Verschwörung? Wieso Trump die Schweiz mit dem höchsten Zoll in Europa bestraft", 2025/8/17, theuropean.de)

Last update: 2025/8/11

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